nach der letzten tour und vor dem naechsten release
ein ausprobieren der neuen stuecke in der weltbuehne am 5. dezember

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review von dax
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Die Sterne sagen: Tschüss zur Weltbühne
Eine schöne Location war und ist es noch, diese Weltbühne. Mitte Januar ist es nun soweit, das frühere C&A Gebäude wird abgerissen. Daher haben die Besitzer im Abschiedsmonat noch ein mal ein ordentliches Programm zusammengestellt, welches an Sylvester mit einer Abrissparty, wo u.a. Egoexpress spielen endgültig endet.
Gestern am 2.Advent spielten dort Die Sterne um auch der Weltbühne auf Ihre Art Auf Wiedersehen zu sagen. Da sie gerade am neuen Album werkeln, war dies zusätzlich eine Gelegenheit mal aus dem Studio raus zu kommen und das neue Material vor Publikum zu testen. Die Weltbühne war ausverkauft und das neue Material kam sehr gut an, bei mir persönlich auch. Selten erlebt, dass mich ungehörte Songs auf Anhieb so begeistern können.
Gut, waren auch 1-2 Songs dabei, die ich wohl noch öfter hören muss, wo der Funke nicht sofort über sprang, aber vom Großteil war ich wirklich beeindruckt. Zwischen dem neuen Material gab es Sterne-Songs von fast all ihren Alben. Von „ Wo ist hier, wurde , meine ich, nichts gespielt, ansonsten wurde fast jedes Album berücksichtigt. Frank Spilker verglich das spielen noch unbekannter Songs mit dem dasein als Vorband bei Konzerten. Keiner kennt sie , aber trotzdem müssen sich es alle anhören. Deswegen stellte er die Band auch bei den neuen Songs immer wieder als Vorband vor und scherzte: „Ich war solange Vorband… und ich hasste es „.Überhaupt gab es einige lustige Momente, wie auch bei fast jedem Gig der Sterne, dieses mal auch u.a. der Typ der direkt vor Frank Spilker im Publikum stand und viel zu laut herum schrie, welches Lied er denn gerne hören würde. Gespielt wurde jenes übrigens nicht.
Unterstützt wurden Die Sterne übrigens bei manchen Songs, neuen wie alten, von Stefan Rath (Lado/Les robbespierres) an den Percussions. Die Spielzeit betrug gute 90 Minuten inkl., wie gewohnt, etlicher Zugaben. Man sah jedenfalls sehr viel zufriedene Gesichter aus der randvollen Weltbühne raus gehen, wobei einige noch blieben, versuchten mit der Band kurz ins Gespräch zu kommen oder einfach um sich anzuhören was Sterne-Keyboarder Richard von der Schulenburg da noch so auflegt. Es war ein wirklich toller Abend mit den Sternen an dem es nix zu meckern gab, außer das es bis April noch so lang hin ist. Da, so Spilker, soll das neue Album nämlich erscheinen. Aber es gibt ja genug Sterne-Material was man bis dahin noch mal durch die Anlage laufen lassen kann. Ich werde jenes jedenfalls machen und auch die Weltbühne ein wenig vermissen.
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text + fotos von fynn in den comments